|
Medizinische
Information
Bewertung der Technik
des Trainings der Atemmuskulatur (das Training der Einatemmuskeln)
auf der Grundlage von Informationen aus klinischen Versuchen und
anderen Quellen.
Die Auswirkungen eines
speziellen Atmungs-"Warm-up" auf die Ruderleistung und
Kurzatmigkeit nach körperlicher Anstrengung:
''ABSICHT: a)
Identifikation der funktionalen Signifikanz eines Atmungs-Warm-up
und b) Vergleich dreier verschiedener Warm-up-Protokolle bei
Ruderleistung und Wahrnehmung von Kurzatmigkeit. ERGEBNIS: die Daten
weisen darauf hin, dass als Vorbereitung auf die Rudertätigkeit
eine Kombination aus Atmungs-Warm-up und speziellem Ruder-Warm-up
effektiver war als ein spezifisches Ruder-Warm-up oder ein
submaximales Warm-up allein.''
Quelle: Volianitis S, McConnell AK,
Koutedakis Y, Jones DA.

Das Training der beim
Einatmen verwendeten Muskeln steigert die Ruderleistung:
''Bei der submaximalen
Radfahr-Ausdauerleistung wird von Verbesserungen nach 4 Wochen
Training der Atemmuskulatur berichtet, einschließlich isocapnischer
Hypernea (Boutellier et al, 1992) oder resistiver
Einatmungsbelastung (Caine und McConnell, 1998). Zweck der
vorliegenden Studie war es zu untersuchen, ob ähnliche Effekte auch
bei maximaler Ruderleistung zu beobachten wären.
Die Ergebnisse weisen
darauf hin, dass das Training der beim Einatmen beanspruchten
Muskeln die Ruderleistung sowohl bei 6 Minuten äußerster
Ruderanstrengung als auch beim 5000 m Zeitrennen verbessert. Als ein
Resultat des Krafttrainings wird der Lautstärkeausgleich des
Zwerchfells während des Einatmens reduziert. Dies kann die Leistung
als Resultat einer reduzierten Einatmungsarbeit und des geringeren
Gefühls von Anstrengung, das mit diesem Ventilationsniveau
verbunden ist, verbessern.''
Quelle: S Volianitis, AK McConnell,
Y Koutedakis, L McNaughton, K Backx, DA Jones.

Die Auswirkungen des
Trainings der Einatemmuskeln auf die Radfahrleistung:
''...das Atemtraining führt
zu einer signifikanten Verbesserung der Ausdauerzeit der
Atemmuskulatur ... Blutlaktatkonzentrationen waren nach dem Training
reduziert ... Personen, die ein Atemtraining durchgeführt hatten,
hatten das Gefühl der Atemnot verloren.''
Quelle: Boutellier et al, 1998.
''Die Atemausdauer
verbesserte sich ... die Ausdauerzeit beim Radfahren wurde länger
... Blutlaktatwerte lagen niedriger. Wir vermuten, dass die
Verringerung der Blutlaktatkonzentration höchstwahrscheinlich von
einer verbesserten Laktat-Aufnahme durch die trainierte
Atemmuskulatur verursacht wird''.
Quelle: Boutellier et al, 1999.

Zusätzliche Quellen:
''Bei Forschungen an
der Universität Zürich wurde festgestellt, dass ein intensives
Atemtraining die Ausdauer der Atemmuskulatur in der Tat signifikant
verbessert und des mögliche Ventilationsvolumen vergrößert.
Sowohl bei Personen,
die viel Zeit im Sitzen verbringen als auch bei körperlich aktiven
Menschen wurde eine Verbesserung der Ausdauer der Atemmuskulatur,
eine erhöhte Ausdauer bei Dauerbelastungstests auf dem Fahrrad, ein
verringertes Gefühl der Atemnot nach körperlicher Betätigung
sowie geringere Laktatwerte im Anschluss an die Betätigung
festgestellt.''
Quelle: Running and FitNews, 17:2,
Feb, 1999.
''Das Training der
Atemmuskulatur ist eine viel versprechende Therapie. Über die
vergangenen 15 Jahre ist dieser Bereich immer weiter ausgereift bis
zu dem Punkt, an dem heute klar ist, dass die Atemmuskulatur im
Sinne einer Stärkung, der Ausdauer oder für beide Zwecke trainiert
werden kann.''
Quelle: Problems in Respiratory
Care, 3(3):483-492 and Clinics in Chest Medicine, 9(2), 287-296,
1988.

Das Training der beim
Einatmen beanspruchten Muskeln reduziert die Atemnot auf Grund körperlicher
Anstrengung bei gesunden Männern und Frauen im fortgeschrittenen
Alter:
''Es ist eine
anerkannte Tatsache, dass die Kraft der Atemmuskulatur mit
fortschreitendem Alter abnimmt und dass die Schwäche der
Einatemmuskeln mit einer Zunahme der Atemnot bei körperlicher
Anstrengung einhergeht. Daten weisen darauf hin, dass das Training
der Einatemmuskeln die Atemnot durch körperliche Anstrengung bei Männern
und Frauen im fortgeschrittenen Alter abmildert und zu einer
erheblichen Verbesserung in der Wahrnehmung ihrer Lebensqualität führt."
Quelle: Andrew J. Copestake &
Alison K. McConnell, Department of Human Sciences, Loughborough
University, Loughborough, Leicestershire, LE11 3TU UK. Vorgelegt anlässlich
des EGREPA International Meeting on Health & Activity in the
Elderly, 1995.
Intensives Training der
Einatemmuskeln bei Patienten mit chronischen, obstruktiven
Lungenkrankheiten und einer stark reduzierten Lungenfunktion:
''Das Training der
Einatemmuskeln bei intensiven Belastungen führte zu einer
signifikanten Kräftigung der Einatemmuskeln, einer Verbesserung der
Ausdauer der Atemmuskulatur und der Atemsymptome während täglicher
Aktivitäten und bei Anstrengung.''
Quelle: Covey MK, Larson JL, Wirtz
SE, Berry JK, Pogue NJ, Alex CG, Patel M. University of Illinois at
Chicago College of Nursing, *$% South Damen Avenue, Chicago. IL,
USA.

Das Training der
Einatemmuskeln verbessert die Lungenfunktion und verringert Atemnot
bei Anstrengungen bei leichtem/mäßigem Asthma.
''Wir untersuchten die
Veränderungen, die sich nach drei Wochen Training der
Einatemmuskeln bei leichtem/mäßigem Asthma ergeben hatten. Die
Daten entsprechen denen von Weiner et al (1992) und bestätigen
deren Hypothese, dass sich Verbesserungen im Bereich des MIP
(maximaler Einatmungsdruck) sowie der Lungenfunktion in einer
Reduktion der Atemnot durch körperliche Betätigung niederschlagen.
Darüber hinaus weisen die Daten darauf hin, dass diese Veränderungen
- wenn angemessene Leistungsbereiche zugrunde gelegt werden -
innerhalb von 3 Wochen nach Aufnahme des Trainings der
Einatemmuskeln zu beobachten sind und den Patienten dazu motivieren
können körperlich aktiv zu werden.''
Quelle: AK McConnell, MP Caine, KJ
Donovan, AK Toogood and Mr Miller. Sports Medicine and Human
Performance Unit, School of Sports and Exercise Sciences. Presented
at the Medical Research Society, August 1998 Clinical
Science:95:4P,1998.

Das Training der
Einatemmuskeln bei chronischer Einschränkung des Luftstroms:
Auswirkung auf körperliche Leistungen:
''Wir schließen
daraus, dass das Training der Einatemmuskeln bei einer Belastung von
30% des maximalen Einatmungsdrucks Atemnot verringert, die Gehfähigkeit
erhöht und die metabolischen Kosten der Übung verringert.''
Quelle: Lisboa C, Villafranca C,
Leiva A, Cruz E, Pertuze J, Borzone G. Department of Respiratory
Diseases, Catholic University of Chile, Santiago.

Das Training der
Einatemmuskeln in Kombination mit der Widerherstellung durch
allgemeine körperliche Betätigung bei chronischen, obstruktiven
Lungenkrankheiten:
''Wir schließen
daraus, dass das spezifische Training der Einatemmuskeln über 6
Monate die Einatemmuskeln und die Ausdauer von Patienten, die an
COPD leiden, stärkt. Dieses Training in Kombination mit der
Widerherstellung durch allgemeine körperliche Betätigung
resultiert darüber hinaus in einer signifikant größeren Stärkung
der Widerstandsfähigkeit im Bereich der körperlichen Betätigung
als dies bei der Wiederherstellung durch allgemeine körperliche Betätigung
allein der Fall ist.''
Quelle: Weiner P, Azgad Y, Weiner M,
Ganem R. Dept. of Medicine, Hillel Yaffe Medical Center, Hadera.

Training der
Atemmuskulatur bei Patienten mit Bronchialasthma:
''Bei Patienten, die an
Asthma leiden, muss die Atemmuskulatur den erhöhten Widerstand überwinden,
während sie nach und nach die nachteiligen Auswirkungen der
Hyperinflation spüren. Wir stellten die Hypothese auf, dass die Stärkung
der Atemmuskulatur und der Ausdauer durch spezifisches Training der
Einatemmuskeln (SIMT) zu einer Verringerung der Asthmasymptome bei
Asthmapatienten führen würde. Abschließend können wir
feststellen, dass ein über sechs Monate durchgeführtes SIMT die
Einatemmuskeln und die Ausdauer stärkt und zu einer Verbesserung
der Asthmasymptome, zu weniger Krankenhauseinweisungen bei
Asthmapatienten, weniger Fehlzeiten in der Schule und auf der Arbeit
sowie zu reduziertem Medikamentenkonsum bei Asthmapatienten führt.''
Quelle: Weiner P, Azgad Y, Ganam R,
Weiner M. Dept. of MedicineHillel Yaffe Medical Center, Hadera,
Israel.

Auswirkungen des
spezifischen Trainings der Einatemmuskeln auf das Gefühl von
Atemnot und auf die Verträglichkeit körperlicher Anstrengungen auf
Patienten mit kongestiver Herzinsuffizienz:
''HINTERGRUND: Es wurde
oben gezeigt, dass die Einatemmuskeln von Patienten mit kongestiver
Herzinsuffizienz (CHF) schwächer sind als bei den Personen, die
keine solchen Symptome aufweisen. Diese Schwäche kann zur Atemnot
beitragen und die Anstrengungstoleranz dieser Patienten beeinträchtigen.
SCHLUSSFOLGERUNGEN: Spezifisches Training der Einatemmuskeln führte
zu einer Stärkung der Einatemmuskeln und einer Verbesserung der
Ausdauer. Diese Steigerung wurde mit einer verringerten Atemnot,
einer Verbesserung der submaximalen Anstrengungskapazität und
keiner Veränderung der maximalen Anstrengungskapazität in
Verbindung gebracht. Dieses Training könnte sich als eine Ergänzungstherapie
für Patienten mit CGF herausstellen.
Quelle: Weiner P, Waizman J, Magadle
R, Berar-Yanay N, Pelled B. Dept. of MedicineHillel Yaffe Medical
Center, Hadera, Israel.

Das Training der
Einatemmuskeln bei Patienten mit chronischen, obstruktiven
Lungenkrankheiten:
''Wir analysieren die
Auswirkungen des Trainings der Einatemmuskeln bei Patienten mit
chronischen, obstruktiven Lungenkrankheiten (COPD) unter besonderer
Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Funktion der
Einatemmuskeln sowie klinischer Ergebnisse. Obwohl Kriterien für
die Auswahl der Patienten in der Literatur nicht immer gut definiert
werden, betrachteten wir das Training der Einatemmuskeln als einen
hilfreichen Vorgang für die Lungenrehabilitation bei solchen
Patienten mit einer mäßig schwerwiegenden Funktionsstörung der
Einatemmuskeln, die trotz einer optimalen Therapie bei der Ausführung
von Tätigkeiten des täglichen Lebens unter Atemnot leiden.''
Quelle: Lisboa C, Borzone G, Cruz E.
Departamento de Enfermedades Respiratorias, Pontificia Universidad
Catolica de Chile.

Training der
Einatemmuskeln bei chronischen, obstruktiven Lungenkrankheiten.
Auswirkungen auf funktionale Veränderungen und
Anstrengungstoleranz:
''Ziel dieser Studie
war die Auswertung der Auswirkungen des Trainings der Einatemmuskeln
auf die Lungenfunktion und die Anstrengungstoleranz bei Patienten
mit chronischen, obstruktiven Lungenkrankheiten. Auf der Grundlage
dieser Resultate und obwohl das spezifische Training der
Einatemmuskeln die Lungenfunktion von Patienten mit COPD nicht zu
verbessern scheint, führt es während der körperlichen Betätigung
zu einem verringerten Gefühl der Atemnot und zu einer erhöhten
Anstrengungstoleranz.''
Quelle: de Luca Ramos P, Rodriguez
Gonzalez-Moro JM, Garcia de Pedro J, Santacruz Siminiani A, Tatay
Marti E, Cubillo Marcos JM. Servicio de Neumologia, Hospital General
Universitario Gregorio Maranon, Madrid.

Ergebnisse des
Trainings der Atemmuskulatur bei Patienten mit chronischen,
obstruktiven Lungenkrankheiten mit einem mäßig schwerwiegenden
Verlauf:
''Das Training der
Einatemmuskeln ist keine Alternative zur pharmakologischen
Behandlung; es ist jedoch sehr wohl eine wertvolle Ergänzung
dazu.''
SourceL Walczak J, Koziorowski A.
Zaklad Fizjopatologii Oddychania Instytutu, Gruzlicy i Chorob Pluc.
Ergebnisse des
Atemmuskeltrainings bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz:
''HINTERGRUND:
Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz verfügen über weniger
kräftige Einatemmuskeln und weniger Ausdauer. ZIEL: Beurteilung der
Auswirkungen des selektiven Trainings der Atemmuskeln bei Patienten
mit Herzinsuffizienz. SCHLUSSFOLGERUNGEN: selektives Training der
Atemmuskeln führt zu einer funktionalen Verbesserung bei Patienten
mit chronischer Herzinsuffizienz.''
Quelle: Martinez A, Lisboa C, Jalil
J, Munoz V, Diaz O, Casanegra P, Corbalan R, Vasquez AM, Leiva A.
Departamentos de Enfermedades Cardiovasculares Respiratorias,
Pontificia Universidad Catolica de Chile.

Kontraindikationen:
Wenn
der Ultrabreathe korrekt eingesetzt wird, kann er von nahezu allen
Personen verwendet werden und zeigt keinerlei schädliche
Nebenwirkungen. In sehr seltenen Fällen kann es jedoch dazu kommen,
dass die Erzeugung eines sehr großen negativen Drucks im Brustkorb
ein bestehendes Leiden verstärken kann. Wenn Sie also Medikamente
einnehmen, an einer Krankheit (wie z. B. Asthma) leiden, oder wenn
Sie sich unsicher sind, ob der Ultrabreathe für Sie geeignet ist,
sollten Sie vor Aufnahme des Trainings Ihren Arzt befragen. Vor
allem sollten Sie - wenn Ihnen der Arzt keine entsprechende
Empfehlung gibt - Ihre Medikamente nicht absetzen: der Ultrabreathe
dient der Ergänzung bestehender Behandlungen und soll diese nicht
ersetzen.
|